Konzertausflug der Woodshockers nach Südtirol

Anders als in den vergangenen Jahren, in denen die Instrumente während der Sommerpause
auch mal länger in ihren Koffern blieben, hieß es in diesem Sommer für die 30 Musiker*innen der Woodshockers: Koffer, Noten und Instrumente einpacken und ab nach Südtirol, genauer gesagt nach Deutschnofen bei Bozen.

Dank eines bandinternen Kontaktes zum Kapellmeister der Musikkapelle Deutschnofen,
Stefan Pfeifer, folgte die Band einer Einladung im Rahmen der 150-Jahr-Feier der Musikkapelle Deutschnofen, ein Konzert zu spielen. Um auch die Jubiläumsfeierlichkeiten miterleben zu können, reisten die Musiker bereits am Freitag, den 10. August an und wurden von Gastfamilien herzlich empfangen und beherbergt. Da das Konzert der Woodshockers erst am Sonntag sein sollte, blieb den Gästen aus Schwaben auch noch Zeit Land und Leute kennenzulernen. Nach dem Festauftakt am Freitag ging es am Samstagmorgen mit der Seilbahn hoch hinauf: ins dolomitische Gebirgsmassiv Latemar, zum Frühstück auf über 2000 Metern, vor der beeindruckenden Kulisse der Südtiroler Bergwelt. Am Nachmittag traf die Band sich zu einer letzten gemeinsamen Probe, um dem Konzertprogramm den letzten Schliff zu verpassen. Schließlich kündigte Stefan Pfeifer bereits bei der Begrüßung an, wie gespannt die lokalen Musiker schon auf das Konzert der Brassband aus Schwaben wären.

Am Sonntagnachmittag war es dann soweit. Die Woodshockers gaben im neu eingeweihten Musikpavillon in Deutschnofen vor voll besetzten Festzeltbänken ihr Auslandsdebüt. Sowohl für die Musiker, wie auch für das Publikum war die Situation eine besondere: ein Brassband-Konzert in einem Festzelt war neu für beide Seiten.

Eröffnet wurde das Konzert, unter der musikalischen Leitung von Benjamin Markl, mit dem Stück „When Thunder Calls“ von dem renommierten Brassband-Komponisten Paul Lovatt-Cooper. Register für Register betrat die Band die Bühne und bewies schon im ersten Stück Klanggewalt und Präzision. Je weiter das Programm fortschritt, umso größer wurde die Traube der Interessierten, die sich vor der Bühne zusammenfand und fasziniert dem Dargebotenen folgte: imposante Tutti-Klänge, einfühlsame Soli, schnelle Finger und funkige Parts begeisterten das Publikum. Die Auswahl der Stücke bot dem Südtiroler Publikum mit einer Mischung aus traditioneller Brassbandliteratur und Arrangements populärer Stücke ein abwechslungsreiches Hörerlebnis und einen Einblick in das Genre der Brassband-Musik. Das begeisterte Publikum bekam noch eine Zugabe zu hören und entließ die Woodshockers klatschend von der Bühne. Das erste Konzert im Ausland war für die Musiker der Brassband aus Schwaben ein toller Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis, vielleicht folgen ja weitere?

Doch erst mal sind die Woodshockers bald wieder in der Heimat zu hören. Am 30. September 2018 wird die Band im Rahmen des Bobinger Musiksommers unter dem Titel „Unendliche Klangwelten – Himmlische Blechbläserklänge“ in der Pfarrkirche St. Felizitas ihr abwechslungsreiches Klangspektrum präsentieren. Auf dem Programm stehen Werke des klassischen Brassbandrepertoires, die dank der exzellenten Akustik der Bobinger Pfarrkirche ein großartiges Hörerlebnis versprechen. Beginn ist um 18.30 Uhr, Tickets und Infos unter: http://st-felizitas-bobingen.de/kirchenmusik/bobinger-musiksommer

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.